Verdauung anregen mit dieser Morgenroutine

Ist Deine Verdauung ab und zu etwas träge? Du möchtest Deine Verdauung anregen? Hier lernst Du, wie Du bereits am Morgen in 4 einfachen Schritten Deine Verdauung in Schwung bringst.
Alle 4 Punkte sind Teil meiner Morgenroutine und helfen mir dabei unbeschwert in den Tag zu starten. Eine gesunde Verdauung sagt auch viel über unsere Darmgesundheit aus. Und je glücklicher unser Darm ist, desto glücklicher sind wir würde ich behaupten 😛 Jeder der schon mal Verstopfungen oder Blähungen hatte, weiß ganz genau, dass der Tag wahrscheinlich nicht super duper laufen wird, wenn die Verdauung nicht mitspielt, oder?
Also los, tue etwas für Dich und Deine Verdauung 🙂
Verdauung anregen und Verdauungsbeschwerden vorbeugen in 4 Schritten
Reinige Deine Zunge
Wie Zunge reinigen? Ja, richtig gelesen. Es ist super einfach und diesen Punkt habe ich selbst viel zu lange vernachlässigt. Der Zustand unseres Magen-Darm-Trakts wird in unserer Zunge widergespiegelt. Wenn Du einen weißen Belag auf der Zunge hast, deutet dies darauf hin, dass Deine Verdauung nicht optimal arbeitet. Denn diese Beläge sind Abfallprodukte und Giftstoffe, die unser Körper ausscheidet. Du kannst diese Beläge und somit die Rückstände und Bakterien entfernen, indem Du deine Zunge reinigst bzw. schabst.
Die Reinigung unserer Zunge kann unsere Verdauung anregen und unterstützen und wirkt sich insgesamt positiv auf die Gesundheit unseres Magen-Darm-Trakts (und unseres Mundraums) aus. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Deine Zunge zu reinigen, die ich Dir hier erkläre. Ich persönlich habe letztes Jahr angefangen, einen Zungenschaber zu benutzen. Keine ganze Minute brauche ich, um meine Zunge damit zu reinigen.
Ich selbst benutze diesen hier*. Du erhältst dazu ein kleines Säckchen, so dass Du Deinen Zungenschaber immer gut einpacken und auf Reisen mitnehmen kannst:
Ölziehen
Idealerweise folgt auf Deine Zungenreinigung das Ölziehen. Auch noch nie gehört? Kein Problem, jetzt erfährst Du was es ist! Das Ölziehen entgiftet und stimuliert dein Verdauungssystem. Es befreit aber auch Deinen Mundraum von kariesverursachenden Säuren, beugt Zahnfleischentzündung und Zahnstein vor. (Das habe ich an meinen eigenen Zähnen erfahren und muss jetzt nicht mehr zum Zahnarzt, um mir den Zahnstein entfernen zu lassen 😛 Genial!)
Für das Ölziehen kannst Du Sesam-, Kokos- oder Sonnenblumenöl verwenden. Nimm 1 EL Öl in den Mund und beginne Deinen Mund mit dem Öl zu spülen und es durch die Zähne zu ziehen (so als würdest du eine Mundspülung verwenden). Spüle Deinen Mund für 5-15 Minuten. Steigere die Zeit langsam und beginne erst einmal mit 3-5 Minuten. Spucke das Öl in ein Papiertuch oder direkt in den Biomüll (Bitte nicht ins Waschbecken spucken, da dies Deine Rohre verstopfen kann). Spüle zum Schluss Deinen Mund mit Wasser aus und putze Deine Zähne.
Trinke ein Glas warmes Wasser mit Apfelessig
Durch das warme Wasser wird Deine Verdauung angeregt und Toxine werden leichter gelöst, besonders auf nüchternen Magen. Auch Apfelessig regt Deine Verdauung an und kann als sanfte Darmreinigung wirken, wenn Du ihn regelmäßig trinkst. Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Blähungen können gelindert werden. Beginne mit 1 TL Apfelessig auf 200 – 250 ml Wasser. Du kannst Dich dann langsam auf 2 TL Apfelessig steigern.
Kleiner Tipp: Trinke das Wasser mit Apfelessig nicht direkt bevor Du das Haus verlässt. Es könnte sein, dass Du direkt / einige Minuten nach dem Trinken auf Toilette musst 😉 Die Verdauung wird halt angeregt.
Achte beim Kauf von Apfelessig darauf, dass Du Bio-Qualität kaufst. Ich selbst kaufe den Apfelessig von dm oder Alnatura*. Apfelessig ist übrigens gar nicht teuer und Du bekommst ihn schon für unter 1,50€. Du kannst auch eine Apfelessig-Kur mit Kapseln machen, die nur 3 Monate dauert. Das hat den Vorteil, dass Du den Apfelessig nicht schmeckst. Für einige Personen ist der Geschmack etwas zu sauer und gewöhnungsbedürftig. Mit der Kur erreichst Du aber die gleichen gesundheitlichen Vorteile.
Bewege Dich
Bewegung regt die Darmtätigkeit an, die unerlässlich ist für unseren Verdauungsvorgang. Setze auf sanfte Bewegungen wie spazieren gehen oder Yoga. Das Gehen sorgt für eine sanfte Massage des Unterbauchs und fördert damit die Darmbewegung. Intensiver Sport hilft nicht, weil der Körper dabei den Fokus auf andere Dinge setzte und die Verdauung vorrübergehen „ausschaltet“.
Morgens gehe ich z. B. immer zu Fuß zur S-Bahn Haltestelle und dann knapp 1 km ins Büro. Du kannst auch anfangen, die Treppe zu nehmen statt des Fahrstuhls. Bisschen mehr Bewegung kannst Du ganz einfach in Deinen Alltag integrieren. Bewegungsmuffel leiden häufiger unter Verstopfung.
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